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    65. Deutscher Rudertag in Schweinfurt - Der Deutsche Ruderverband begeht eine neue Ära mit Moritz Petri


    Am vergangenen Wochenende (15 bis 17. Oktober 2021) fand in Schweinfurt der 65. Deutsche Rudertag des Deutschen Ruderverbandes statt.

    Am Freitagabend wurde der Rudertag feierlich eröffnet. In diesem Jahr stand der Abend unter dem Zeichen des Abschieds der dreizehnjährigen Ära Siegfried Kaidels. Siegfried Kaidel hatte die Geschicke seit 2008 in leicht veränderten Vorstandsteams im Sinne des Rudersports und seiner eigenen Ruder-DNA geführt. Zuvor hatte er die Finanzen des Verbandes mit Hilfe des Schweinfurter Steuerberaters Klaus Stapf seit 2001 neu geregelt und trotz des engen Finanzrahmens hervorragend geführt.

    An diesem Abend haben Freunde Servus gesagt, unter anderem der IOC Präsident Dr. Thomas Bach. Dieser hat Siegfried Kaidel die Olympische Erinnerungsmedaille mit der Nummer 13 – für dreizehn Jahre Chef auf der Brücke des Deutschen Ruderverbandes – verliehen.

    Der Samstag stand unter dem Zeichen konstruktiver Diskussionen der Anträge zur Satzung des Deutschen Ruderverbandes, den Wahlen für das neue Präsidium, sowie der Abstimmung der Schweinfurter Erklärung, die die Grundlage für den Arbeitsauftrag der neuen Struktur des
    Deutschen Ruderverbandes bildet.

    Der neu gewählte Vorsitzende Moritz Petri hatte von Anfang an, und auch im Vorfeld, auf Katharina von Kodolitsch und Rolf Warnke als seine Stellvertreter gesetzt; dabei hatte er auch immer den engen Zusammenschluss in der Vorstandsarbeit mit dem aktuellen Länderratsvorsitzenden Torsten Gorski klar nach außen hin kommuniziert.

    Doch im Wahlgang zum Stellvertretenden Vorsitzenden Ressort Finanzen bekam Rolf Warnke nicht
    die notwendige Mehrheit und konnte daher den beiden Mitstreitern nicht ins Team folgen.
    Dieser Wahlausgang hatte den Rudertag in eine leichte Schockstarre versetzt. Nach einer kurzen Unterbrechung des Wahlvorgangs rief der Wahlleiter Eler von Bockelmann die Delegierten zum Vorschlagen von Kandidaten auf. Karsten Finger, der Präsident des Landesruderverbandes Berlin,
    der auch gleichzeitig Vizepräsident des LSB Berlin ist, schlug unseren Vorsitzenden Torsten Gorski vor. Dieser war gerade am Vortag für eine weitere Legislaturperiode als Länderratsvorsitzender gewählt worden.
    Von der Situation genau so überrascht wie die restlichen Delegierten, stellte er sich der Verantwortung für den Deutschen Ruderverband, wurde im ersten Wahlgang mit fast 75% der Stimmen gewählt und nahm die Wahl auch an. Bereits in den Jahren 2010 bis 2014 hatte Torsten Gorski die Finanzen des Deutschen Ruderverbandes gesteuert.

    Weiterhin wurden Frau Dr. Martina Schott (Vereins- und Verbandsentwicklung), Dr. Lars Klostermann (Costal Rowing), Tobias Weysters (Wettkampfwesen) und Axel Eimers (Breitensport / Pararudern) in das Präsidium gewählt.

    Im Abschluss zu den Wahlen wurden Angela Brasch-Eggert, Holger Siegler und Uwe Graf zu Ehrenmitgliedern und Prof. Dr. Wolfgang Maennig und Siegfried Kaidel, vor dem Hintergrund ihrer herausragenden Tätigkeiten im nationalen und internationalen Rudersport, zu Ehrenvorsitzenden gewählt.

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