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    Hessische Ruderer trauern um Marc Krömer


     

    Am Montag dieser Woche (15. Juni 2020) verstarb Marc Krömer. Plötzlich und unerwartet wurde er aus dem Leben gerissen  – und dies zwei Tage vor seinem 52. Geburtstag.

    Durch das Schulrudern an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel entwickelte sich die Liebe zum Rudersport. Wolfgang Knierim und Klaus Reitze prägten Ihn in den ersten Jahren seiner Entwicklung und er nahm den Leitsatz von Ihnen auf, der Rudersport dient zur sozialen Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und dies lebte er bis vorgestern.

    Marc Krömer hat nach seiner leistungssportlichen Karriere, die mit der Finalteilnahme 1992 im LG-Vierer ohne und dem vierten Platz im LG-Achter im Folgejahr auf den jeweiligen Weltmeisterschaften gekrönt wurden, früh Verantwortung übernommen.

    Rückblickend, die ersten Schritte im Kasseler Regattaverein, um den Standort neu zu beleben oder im Ruderverein Kurhessen-Cassel, als Trainer. In Gießen gründete er die Renn-Rudergemeinschaft Mittellahn, doch Basisarbeit und Hochleistungssport brachten in über Wetzlar nach Mainz, dort war er seit Anfang des Jahres Sportdirektor und sein breiter Ansatz, um die Basisarbeit und den Leistungssport engagiert zu vereinen.

    Zudem war er einer der Motoren, um den Doppelstützpunkt Hessen/Rheinland-Pfalz im Rudern nicht nur theoretisch zu haben, nein er belebte Ihn, mit seiner leistungssportlichen Erfahrung als Trainer.

    Marc studierte in Würzburg und Gießen und machte seinen Abschluss in Geschichte und das erste Staatsexamen in Jura.

    Er fand dadurch seine berufliche und familiäre Heimat in Wetzlar und in Frankfurt, er war als Geschäftsführer der Bootswerft Werner Kahl, mit den Bau von Gig-Booten über das Land hinaus bekannt und er war das Gesicht und der Vertreter der deutschen Niederlassung von Filippi und hier hatte er immer ein offenes Ohr für die Zwänge und Fragen der hessischen Vereine und dem Landesruderverband.

    Marc Krömer war ein Geist mit klaren Positionen, welche er mit seiner Sprachgewandtheit und dem großen Erfahrungsschatz, in den unzähligen Diskussionen fein im Wort, aber auch mit starkem Ausdruck, wenn es nötig war, vorbrachte.

    Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und der gesamten Familie, die hessische Rudererfamilie wird Ihn vermissen und Ihn im ehrenden Gedanken halten.

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